Wärmebildkameras

Persönliche Beratung:

Bei Fragen zu Nachtsicht-Vorsatzgeräten und Wärmebild-Vorsatzgerärten können Sie mich gerne direkt unter 0151-22354070 anrufen.

 

Vor-Ort-Termin:

Auf Wunsch führe ich Ihnen die Nachtziellösungen gerne unter jagdlichen Bedingungen in aller Ruhe im eigenen Revier in der Hessischen Rhön vor.

 

Service:

Auf Wunsch wird das Wärmebild-Vorsatzgerät durch einen Büchsenmacher fachgerecht montiert und eingeschossen.

Sollte die Kimme auf der Waffe eine Monatge nicht erlaube, so kann diese durch einen Büchsenmacher entfernt bzw. versetzt werden.

Ein Reparatur-Service in Deutschland garantiert kurze Reparaturzeiten.

 

Angebot:

Auf Wunsch erhalten Sie ein individuelles Angebot

 

Noch Fragen?

Nachtsicht-Vorsatzgerät oder Wärmebild-Vorsatzgerät?

Welche Röhre bei einer Nachtzieltechnik ist die Richtige?

Wieviel Geld muss ich wirklich ausgeben, um eine vernüftige Nachtzieltechnik zu erhalten?

Welches Zubehör ist notwendig?

Reicht ein LED-Aufheller oder muss es ein IR-Laser als Aufheller sein?

Ist ein Dimmer für den IR-Laser notwendig?

Treffpunktverlagerung der Waffe mit und ohne Nachtzieltechnik?

Was tun im Servicefall?

Wer schießt die Waffe ein?

 

Referenzen:

Auf Wunsch nenne ich Ihnen gerne Referenzen

 

 

Wärmebildkameras und Zubehör online kaufen

 

Die große Anzahl technischer Daten führt schnell zur Verwirrung, wenn es darum geht eine geeignete Wärmebildkamera zu identifizieren. Nachfolgend teile ich meine Erfahrungen in Form von 12 Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Auswahl der richtigen Wärmebildkamera für den jagdlichen Einsatz.

Auf Wunsch können die Wärmebildkameras auch bei mir getestet und verglichen werden.

Bei offenen Fragen oder zur Vereinbarung eines Termines bitte ich Sie mich einfach unter 0151-22354070 anzurufen.

Antworten auf 12 wichtige Fragen zum jagdlichen Einsatz von Wärmebildkameras:

 

1). Auf welche Kaufkriterien sollte ich beim jagdlichen Einsatz von Wärmebildkameras achten?
Beim jagdlichen Einsatz sollte der Schwerpunkt zunächst auf die Entfernung zur Detektion, Erkennung und Identifikation einer Wärmequelle liegen.
Detektion = Wahrnehmung der Wärmequelle (Eine Wärmequelle wird erkannt)
Erkennung = Ausmachen der Wärmequelle (Hase oder Reh)
Identifikation = Ansprechen der Wärmequelle (Schmaltier oder Spiesser)

 

2) Welche Bildauflösung sollte die Wärmebildkamera haben?
Folgende Bildauflösung wird vom Markt angeboten:
160 Pixel: Nahbereich, geringe Detailschärfe
320 Pixel: Mittlere Distanz, gute Detailerkennung 
640 Pixel: Hohe Distanz, sehr gute Detailerkennung

Im jagdlichen Einsatz sollte die Wahl auf 320 Pixel fallen, um zumindest Wild auf mittlere Entfernung erkennen zu können.

 

3.) Welche Bildfrequenz wird empfohlen?
Die Bildfrequenz liegt heute bei fast allen Geräten im Bereich von 30Hz-60Hz und bietet eine genügend hohe Bildwiederholfrequenz

 

4.) Welches Sehfeld oder Zoom wird benötigt?
Zur Pirsch empfiehlt sich ein weites Sehfeld ohne Zoom. So kann sich der Jäger unter Zuhilfenahme der Wärmebildkamera vor Augen sicher im Gelände bewegen. Eine Vergrößerung kann auf dem Ansitz Vorteile bringen, wenn Wild bei ruhig gehaltener Wärmebildkamera identifiziert werden muss. Ideal ist eine Optik ohne Vergrößerung, wenn ein elektronisches 2-fach oder 4-fach Zoom zur Verfügung steht.

 

5.) Ist ein 4-fach Zoom notwendig?
Ab einer Auflösung von 640 Pixel können durch ein 4-fach Zoom zusätzliche Details im Bild erkannt werden.


6) Bringt eine Erhöhung der Bildfrequenz von 30Hz auf 50Hz Vorteile?
Die Vorteile sind sehr gering und können in der jagdlichen Praxis vernachlässigt werden. Wichtig ist zunächst, dass überhaupt erst einmal eine Wärmequelle sicher erkannt wird. Eine Bildfrequenz von 30Hz bringt keinen Vorteil, wenn sich die Sauen auf einer Wiese in 600m Entfernung farblich nicht abheben. In diesem Fall wäre ein empfindlicheres Gerät mit einer geringeren Bildfrequenz eindeutig im Vorteil.

 

7) Welche Leistungskriterien sind für den jagdlichen Einsatz zu empfehlen
30Hz-60Hz Bildfrequenz
320x240 Pixel Auflösung
ca. 35mm Objektivdurchmesser mit der Option eines 2-4 fach Zoom

 

8) Haben Wärmebildkameras gegenüber Nachtsichtgeräten (Restlichtverstärkern) Nachteile?
Die reine Bildauflösung bietet bei hochwertigen analogen Restlichtverstärkern Vorteile. Dies trifft aber nur im Nahbereich zu. 

 

9) Warum geben Wärmebildkameras leise Klickgeräusche ab?
Der Grund ist ein automatischer Kalibrierungsprozess der Wäremebildkamera, um die Abbildungsleisung zu verbessern. In der Jagdpraxis nimmt Wild dieses sehr leise Geräusch in z.B. Kirrungsentfernung nicht mehr wahr.

 

10) Welche Displaydarstellung ist zu empfehlen, monochrom oder farblich?
Auf einer homogenen Fläche wie z.B. Wiese ist eine Darstellung in schwarz/weiss sehr gut geeignet, um Wild zu detektieren. Die Wiese wird z.B. überwiegend weiss dargestellt und das Wild hebt sich sehr gut in der Farbe schwarz ab.
Schau man mit einer Wärmebildkamera in einen Wald hinein, so sieht man sehr viele weiße und schwarze Bereiche wie z.B. Bäume, Büsche, Steine, Felsen, Zweige, etc. All diese Objekte werden farblich zwischen schwarz und weiß abgebildet. Eine Wärmequelle in Form eines Tieres kann hier schnell übersehen werden. In diesem Umfeld bietet die farbliche Darstellung einer echten Wärmequelle z.B. in der Farbe rot einen eindeutigen Vorteil.

 

11) Bringt eine über 640Pixel hinausgehende HD Bildschirmauflösung Vorteile?
Ja - wenn die Möglichkeit eines elektronischen Zoom besteht. In diesem Fall liefert ein HD Bildschirm einen größeren Bildausschnitt und damit mehr Überblick.

 

12) Welche Vorteile haben binokulare Wärmebildkameras
Binokulare Optiken ermöglichen ein räumliches Sehen. Für lange Beobachtungen und für mittlere bis weite Beobachtungsdistanzen kann ein Binokular Vorteile bringen. Für den jagdlichen Einsatz empfehle ich ein Monokular. Es ist sehr handlich und bietet Vorteile bei der Pirsch und in der Kanzel. Weiterhin werden nicht beide Augen in der Nacht durch das relativ helle Bild der Wämebildkamera „geblendet“. Somit kann bei ausreichendem Mond immer noch nach der sicheren Identifikation des Wildes durch die Wärmebildkamera ein sicherer Schuss durch die normale Zieloptik eines Gewehres abgegeben werden.