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Wildkamera für Jäger und Naturfreunde


 

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Wildkameras für Jäger und Naturfreunde

 

Infrarot Wildkameras mit Bewegungsmelder bewähren sich nicht nur bei der ökologisch-verantwortlichen Revier-Pflege. Eine moderne Fotofalle liefert auch in wissenschaftlichen, gewerblichen und privaten Einsatzgebieten ausgezeichnete Ergebnisse:

  • Kontrolle von Kirrung, Futterplatz, Luderplatz und Wechsel mittels Fotofallen und Wildkameras
  • Jagdschutz mit Wildkameras die über einen unsichtbaren Infrarot Schwarzlichtblitz verfügen
  • Nachtbildkameras zur Video-Überwachung von landwirtschaftlichen bzw. gewerblichen Gebäuden und Grundstücken mittels Wildkamera und Schwarzlichtblitz
  • Wildkameras für das Wildtiermonitoring bei wildbiologischen Projekten


 

Darauf sollten Sie bei einer Wildkamera und Fotofalle achten:

 

Blitztechnologie der Fotofallen und Wildkameras

Die Auswahl des Blitzes Ihrer zukünftigen Wildkamera sollte an den Einsatzzweck angepasst sein. Treffen Sie hier eine falsche Wahl, ist der Misserfolg beim Einsatz Ihrer Fotofalle vorprogrammiert. Eine der 3 folgenden Optionen stehen Ihnen zur Verfügung: Infrarotblitz, Schwarzlichtblitz und Weisslichtblitz.
 

Wildkamera mit Infrarotblitz

Der normale Infrarotblitz einer Wildkamera arbeitet mit einer Wellenlänge von ca. 850nm und ist somit für das menschliche Auge und für Tiere sichtbar. Bei den unterschiedlichen Wildkameras sind die Infrarot-Leuchtdioden für ca. 0,3 bis 1,5 Sekunden je Aufnahme sichtbar. Das menschliche Auge kann das Licht der Infrarot-Leuchtdioden nur erkennen, wenn man direkt auf die Kamera blickt. Im Umfeld der Wildkamera ist das Leuchten der Infrarot-Leuchtdioden nicht zu erkennen. Es handelt sich um keinen klassischen Blitz, sondern um eine Ausleuchtung des Erfassungsbereiches während der Aufnahme des Fotos. Die Infrarot-Leuchtdioden werden eingeschaltet, die Wildkamera macht eine Aufnahme und danach werden die Infrarot-Leuchtdioden der Fotofalle wieder ausgeschaltet. Die Leuchtdioden glimmen in etwa leichtrötlich wie ein gasbetriebener Heizpilz. In der Regel reagiert Wild nicht nachhaltig negativ auf einen sichtbaren Infrarotblitz, sondern es tritt sehr schnell eine Gewöhnung ein. Der Infrarotblitz ist die bevorzugte Wahl für eine Kirrung, Fütterung oder Salzlecke.
 

Wildkamera mit Schwarzlichtblitz

Der Schwarzlichblitz arbeitet mit einer Wellenlänge von ca. 940nm und ist für das menschliche Auge und Tiere unsichtbar. Im Vergleich zu einem Infrarotblitz ist die Blitzreichweite eines Schwarzlichblitzes ca. 20% geringer und die Bilder zeigen ein etwas höheres Bildrauschen. Handelt es sich um empfindliches Wild wie z.B. Rotwild oder befürchten Sie eine Vergrämung des Wildes, so sollte die Wahl auf eine Wildkamera mit unsichtbaren Schwarzlichblitz fallen. Im Bereich Jagdschutz und Eigentumschutz verraten sich diese Überwachungskameras nicht Ihren Blitz.
 

Wildkamera mit Weisslichtblitz

Bei einem Weisslichtblitz handelt es sich um einen klassischen sichtbaren Blitz. Nur dieser Blitz garantiert eine sehr gute Bildqualität bei Dunkelheit. Wildkameras mit Weisslichtblitz liefern in der Nacht sehr scharfe und zugleich farbige Aufnahmen. Bedingt durch die Blitzleistung kann im Vergleich zum Schwarzlichtblitz oder Infrarotblitz mit sehr kurzen Belichtungszeiten gearbeitet werden. Auf einem Wechsel liefert nur eine Wildkamera mit Weisslichtblitz Bilder, die frei von Bewegungsunschärfe ist. Entgegen der allgemeinen Meinung unter Jägern führt der Weisslichtblitz nicht zu einer Vergrämung des Wildes. Im Gegenteil -einige meiner Kunden setzen Wildkameras mit Weisslichtblitz erfolgreich in Rotwildrevieren ein. Da der Weisslichtblitz im Gegensatz zum Infrarotlichtblitz praktisch keine zeitliche Ausdehnung hat, kann Wild die Störquelle Blitz nicht lokalisieren und ist somit auch nicht beunruhigt. Im Bereich Wildtiermonitoring haben diese Erfahrung auch viele Wissenschaftler gemacht. Ca. 90% des Wildtiermonitorings erfolgt mit Wildkameras mit sehr kurzer Auslöseverzögerung und Weisslichtblitz.
 

Betriebsarten der Fotofallen und Wildkameras

Wildkameras unterstützen meist einen Teil oder alle der folgenden 4 Betriebsarten: Bilder, Videos, Zeitraffer und Hybrid-Mode.

Bilder
Die Betriebsart Bilder repräsentiert die klassische Verwendung einer Fotofalle. Nach Erkennung einer Wildbewegung nimmt die Kamera ein Bild auf. Die meisten Wildkameras bieten in dieser Betriebsart auch die Option Serienbilder an. In der Regel werden dann 1-4 Bilder hintereinander aufgenommen. Der zeitliche Abstand zwischen den Serienbildern liegt je nach Kamera zwischen 1-5 Sekunden. Bei einigen Modellen kann die Zeit zwischen den Bildern auch seitens des Nutzers eingestellt werden.

Video
In der Betriebsart Video werden kurze Videosequenzen mit einer Länge von 5-60 Sekunden erstellt. Die Auflösung beträgt 480x640 Pixel oder bei HD Wildkameras 720x 1280 Pixel. Die Aufnahme der Videosequenzen kann optional durch die Aufnahme eines Tons ergänzt werden. Gerade im Bereich Überwachungstechnik bietet eine Tonaufnahme Vorteile. Längere Videosequenzen in der Nacht führen zu einer verkürzten Lebensdauer der Batterien, da die Infrarotleuchtdioden für die gesamte Zeit der Aufnahme eingeschaltet sind und verhältnismäßig viel Energie benötigen. Je nach Wildkamera wird vor oder nach der Videosequenz zusätzlich ein Bild erstellt. Das Bild dient als Zeitstempel und enthält Informationen wie Datum und Uhrzeit. Wird ein Bild vor der Videosequenz aufgenommen, startet die eigentliche Videoaufnahme oft erst 2-4 Sekunden nach der Erkennung einer Bewegung. Daher ist die Betriebsart Video auf einem Wechsel nur bedingt brauchbar.

Zeitraffer
In der Betriebsart Zeitraffer gibt es große Unterschiede im Leistungsumfang der Wildkameras. Einige Kameras machen im vorgegebenen Abstand von 5 Sekunden oder 10 Sekunden Bilder solange es Tag ist. Bei einigen Kameras können jedoch 2 Zeitfenster für die Aufnahmen definiert werden. Somit kann z.B. festgelegt werden, dass von Uhr 08:00-10:00 und Uhr 16:00-17:00 Zeitraffer Aufnahmen erstellt werden. Weiterhin kann bei einigen Wildkameras das Zeitintervall zwischen den Aufnahmen zwischen 1 Sekunden und mehreren Stunden eingestellt werden. Einige Hersteller fügen die Einzelaufnahmen zu einer Videosequenz zusammen und bieten die Möglichkeit diese mittels spezieller Software zu betrachten. Die Software ist in der Lage die Einzelbilder miteinander zu vergleichen und gezielt zu Bewegungsereignissen zu springen. Zeitrafferaufnahmen werden immer nur Tagsüber durchgeführt. Nach Einbruch der Dämmerung werden die Aufnahmen gestoppt und bei Sonnenaufgang wieder fortgesetzt.

Hybrid
Die Betriebsart Hybrid ist eine Kombination aus den Betriebsarten Bilder oder Video und Zeitraffer. Am Tag ist die Betriebsart Zeitraffer aktiv und in der Nacht die Betriebsart Bilder oder Video. Einige Wildkameras kombinieren auch die Funktion Zeitraffer und Bildern oder Videos am Tage. Folgende Anwendung ist denkbar: Um eine größere Wildwiese zu überwachen macht die Kamera am Tage alle 15 Minuten eine Aufnahme. Im Erfassungsbereich des Bewegungsmelders befindet sich gleichzeitig eine Salzlecke. Die Kamera löst auf Grund des Bewegungsmelders am Tage auch aus, wenn sich Wild in der Nähe der Salzlecke bewegt.
 

Auslösung der Wildkameras

Die Auslösung aller Wildkameras erfolgt durch einen PIR (Passiven- Infrarot –Bewegungsmelder). Der Bewegungsmelder löst aus, wenn eine Wärmequelle in einer bestimmten Zeiteinheit mindestens 2 Sektoren des Erfassungsbereiches durchläuft. Eine große Wärmequelle und eine schnelle Bewegung wirken sich positiv auf das Auslöseverhalten eines PIR aus. Bei gleicher Geschwindigkeit muss sich ein Hase oder Fuchs näher an der Kamera aufhalten, um ein Bild zu erhalten als ein Stück Rotwild oder Schwarzwild. Die Bewegung von Ästen oder Blättern führt in der Regel nicht zu einer Auslösung der Kamera, da diese keine Wärme abstrahlen. Der Betrieb von Wildkameras durch eine Glasscheibe im Auto oder einer Kanzel funktioniert nicht, da die Wärmestrahlung Glas nicht in der notwendigen Menge durchdringt.
 

Auslöseverzögerung von Wildkameras und Fotofallen

An Fütterungen, Kirrungen oder Salzlecken verweilt Wild meist mehrere Minuten. Hier spielt die Auslöseverzögerung einer Wildkamera praktisch keine Rolle. Die meisten Wildkameras lösen innerhalb von 0,7 -1,5 Sekunden nach Erkennung einer Bewegung aus. Dies ist die Zeit, die benötigt wird um die eigentliche Kamera einzuschalten. Kameras der Hersteller RECONYX und CUDDEBACK sind in der Lage innerhalb von 0,2-0,3 Sekunden die Kamera hochzufahren und ein Bild aufzunehmen. Somit sind die Kameras der beiden Hersteller an einem Wildwechsel erste Wahl.
 

Auflösung der Wildkamera

Bei der Produktauswahl sollte die Auflösung der Wildkamera gegenüber anderen Ausstattungsmerkmalen nicht übergewichtet werden. Bereits eine Auflösung von 3.0 Megapixel reicht aus, um bei einem Ausdruck in der Größe 18 cm x 13 cm beste Fotoqualität zu erzielen. Ein 22 Zoll Bildschirm mit 1680x1050 Pixel kann maximal ca. 1,8 Megapixel darstellen. Bei der individuellen Bestimmung von Luchsen anhand der Fellzeichnung setzen Wissenschaftler auf Wildkameras mit einer Auflösung von 3,1 Megapixel. Die Auflösung der Kameras kommt bei Kameras mit Infrarotblitz und Schwarzlichblitz nur bei Tagaufnahmen zum Tragen. Das Bildrauschen bei Infrarotblitz und Schwarzlichtblitz (schwarz/weiß Aufnahmen) kann durch eine hohe Auflösung nicht beseitigt werden.

 

Energiebedarf und Energieversorgung einer Wildkamera

Bei einigen auf dem Markt angebotenen Wildkameras sind bereits nach wenigen Tagen die Batterien leer. Schnell wird das vermeintlich günstigere Gerät durch den hohen Energieverbrauch teurer als gedacht. Moderne Wildkameras können mit einem Batteriesatz zwischen 6 und 12 Monaten betrieben werden. Die Kapazität von Alkaline Batterien ist stark von der Temperatur abhängig. Sind dauerhaft niedrige Temperaturen zu erwarten, so sollte die Wahl auf Lithium Batterien fallen. Die Kapazität von Lithium Batterien ist sehr hoch und nur sehr gering von der Außentemperatur abhängig. Alkaline Batterien und Lithium Batterien verfügen über eine Nennspannung von 1,5 Volt. NiMH Akkus weisen nur eine Nennspannung von 1,2 Volt auf. Nicht alle Wildkameras können daher mit Akkus betrieben werden. Die Wildkamera muss über die Option Akkubetrieb verfügen und die Elektronik an die niedrigere Nennspannung anpassbar sein. Viele Wildkameras verfügen über die Option einen externen 6 Volt oder 12 Volt Bleigelakku als Spannungsquelle zu verwenden. Weiterhin bieten einige Hersteller auch Solarpanel für die Stromversorgung an.